Transformation der Kokerei Hansa in Dortmund durch die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Shownotes
In dieser Folge live vom DiWoDo-Festival spricht Moderator Thomas mit Ursula Mehrfeld über den faszinierenden Wandel der Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde. Das 1928 in Betrieb genommene und 1992 stillgelegte Industriedenkmal schützte die 1995 gegründete Industriedenkmalstiftung erfolgreich vor dem Abbruch. Im Gespräch geht es um die historische Gliederung in eine „schwarze“ und „weiße“ Seite, innovative Sanierungs- und Regenwasserkonzepte, die Integration von Sternegastronomie sowie die großen Pläne rund um die Internationale Gartenschau (IGA) 2027.
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00:00:08: Herzlich willkommen zum Messe-Podcast zum Festival Diwodo Digitale Woche Dortmund, initiiert durch die Wirtschaftsförderung Dortmund.
00:00:17: Diesmal sind wir live aus dem Butterraum auf der Kokerei Hansa wo wir mit unserem mobilen Podcaststudio zu Gast sind.
00:00:26: Ich darf ganz herzlich die Ursula Mehrfeld begrüßen!
00:00:30: Ursula Du bist Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
00:00:36: Hallo Ursula, schön dass du
00:00:38: da bist.
00:00:40: Wir sitzen hier mitten im Butterraum auf der Kokerei Hansa.
00:00:43: vielleicht gibst du unseren Hörer mal einen Eindruck wo wir gerade sind?
00:00:48: Ja sehr gerne!
00:00:49: Wir befinden uns in einem Raum der früher ein Zweck hatte nämlich eine Gas-Tiefkühlanlage zu sein und diese Gas-tiefkühlanlage befindet sich auf einem Gelände von circa dreizehn Hektar Größe Und es ist Bestandteil der Kokorei Hansa, ein Industridenkmal was in den Betrieb gingen und nach vierundsechzig Jahren dann stilgelegt wurde.
00:01:18: Die Kokoreie Hansa hier in Huckade?
00:01:22: Genau!
00:01:23: Du bist ja Teil oder die Vorsitzende der Stiftung Industriedenkmalflege- und Geschichtskultur.
00:01:29: Wie ist die Relation zur Kokoreihansai und was habt ihr da sozusagen als Aufgabe?
00:01:34: Also kurzum, wenn es die Industrieinkommastiftung nicht gegeben hätte, wäre diese Kokerei abgebrochen worden.
00:01:43: Denn die Stiftung Industrie-Denkmalpflege ist gegründet worden, genau mit diesem Zweck also hochrangige Industriedenkmale vor dem Abbruch zu schützen und sie für die Nachwelt zu bewahren ihre Geschichte zu erforschen und Bedeutung zu vermitteln.
00:01:57: Und vor allen Dingen neue Nutzungen in die Gebäude reinzubringen.
00:02:01: Das ist exakt das was die Industrie Denkmalstiftung mittlerweile in Nordrhein-Westfalen geleistet hat, also die Kokerei Hansa ist einer dieser Gründungsstandorte.
00:02:15: Mit neuen Gründungstandorten ist die Stiftung Ninzenundzünundertfünfneinzig errichtet worden vom Land Nordrheim Westfalen und der R.A.G.-Aktiengesellschaft.
00:02:26: Insofern kann man sagen diese Kokerei Hansa begleitet auch mich beruflich seit nineteenhundertsebeneinzig, also von Beginn an als dass die Denkmals-Stiftung hier ihre Geschäftsstelle und ihre Zentralwerkstatt eingerichtet hat.
00:02:42: Jetzt sind wir im Butterhaus, das Einteil des Ganzen!
00:02:46: Wir versuchen mal gemeinschaftlich zu erklären wie das ganze Gelände aufgebaut ist.
00:02:52: Also es ist ein relativ klares Rohgebiets also Denkmal und man fühlt sich auch hier tatsächlich.
00:02:59: wieso damals wie im Rohgebiet?
00:03:02: aber lass uns mal ja gibt mal dann einen Einblick was für Gebäude hier stehen und wie die ganze Fläche aufgebaut ist, bevor wir dann zu den Nutzungen kommen.
00:03:11: Ja gerne!
00:03:12: Also die Anlage hat heute eine Dimension von rund dreizehn Hektar und sie ist ganz klar gegliedert in einer weißen Seite mit einer weißer Straße.
00:03:31: Also ganz simpel.
00:03:32: Schwarz und weiß spielt eine ganz große Rolle, weil diese Kokerei wurde errichtet um aus Kohlekoks zu backen.
00:03:41: Das geschah in Koksöfen In sogenannten Koks-Batterien Die sich auf der schwarzen Seite befinden Wo also Kohleunterluftabschluss bei über tausend Grad zwanzig Stunden dann Zu koks gebacken wurde.
00:03:59: Koks hatten wesentlich höheren Brennwert als Kohle.
00:04:02: Brauchte man damals, braucht man auch heute zur Stahlherstellung weil der Hochofen eben diese Hitze sonst nicht erreichen würde.
00:04:10: mit Kohle also und bei dieser Verkockung fällt neben dem Produkt Koks im Ofen auch Gas an und in dem Gas enthalten sind sogenannte wertvolle Nebenprodukte Tär, Benzol, Ammoniakschwefelsäure die für die chemische Industrie ganz wertvoll und wichtig waren.
00:04:32: Und auch zum Teil noch sind.
00:04:35: Diese Nebenprodukte wurden auf der sogenannten weißen Seite dann destilliert aus dem Gas was aus dem Ofen gezogen worden war heraus destillierend je nach Temperatur und Aggregat zustanden konnte man also Tär und Benzoll und Ammonijak hier auch als Produkt, als wertvolles Nebenprodukt dann wirtschaftlich vermarkten.
00:04:56: Und man hatte hier ja kurze Wege weil die Kohle wurde ja im Grunde nebenan gefördert?
00:05:01: Ja genau.
00:05:02: und die Zentralkuckereibezug Kohle von mehreren Zechen, die auf Dortmunder Stadtgebiet lagen.
00:05:09: zunächst also waren es dann eben dortmunder Zechen die zu lieferten Aber auch später dann bis twohneunzig waren das auch in Portkohlen und von allen möglichen Zeichen, aus allen möglicher Ländern.
00:05:23: Und so hat man ja vielleicht das Thema Industrienatur kann man daran auch anschließen weil auf den Importkoheln waren zum Teil auch Samenkapsel-Anhaftungen die dann also ganz exotische Pflanzen mit sich brachten.
00:05:37: und dann hat man hier das Thema Industrial Natur.
00:05:39: Das ist vielleicht nochmal ein spezielles Thema für dich Kokerei, aber nur noch mal um jetzt die Gestalt der Kokerei zu beschreiben.
00:05:46: Es gibt also eine weiße Seite, eine schwarze Seite an Straßen.
00:05:50: Es geht darüber hinaus ein im Norden der Anlage eine Fläche, die rund neun Hektar Groß ist, die von den zweitausender Jahren bis jetzt vor Kurzem quasi als Brachfläche dar lag weil Teile der Kokerei abgebrochen wurden.
00:06:10: Das ist nicht komplett, die steht nicht komplett.
00:06:12: Einige Sachen wurden einiger.
00:06:14: Die Aussehnung der Anlage umfasste rund fünfzehntzig Hektar weil nach Erbauung wurde die Anlage sukzessive erweitert und natürlich so einen zweiten Weltkrieg herum wo ja ein unheimlicher Hunger nach Stahl also allein die Rüstungsindustrie brauchte.
00:06:32: Für die Waffen etc.
00:06:33: braucht ihr einen enormen Stahlbedarf, enorm gestiegen.
00:06:36: und da gab es an vielen Stellen in Deutschland damals im Rohrgebiet diese Erweiterungsbauten und die Anlage wuchs und wuchs.
00:06:45: Und das ist alles heute auf eine Gestalt reduziert, die bei Entstehung von dem Jahrundzwanzig eben erbaut wurde.
00:06:54: Das ist sozusagen der Denkmalbestand.
00:06:56: den unsere Stiftung als Eigentümerin hegt und pflegt, sukzessive in Stand setzt und öffentlich zugänglich macht.
00:07:05: Jetzt stehen hier sehr, sehr massive Gebäude!
00:07:08: Ja.
00:07:09: Und also die Mauern.
00:07:10: ich weiß nicht wie dick sie sind aber das geht eher... Das misst man den Metern glaube ich.
00:07:15: Und dann sieht man noch, ich glaube Teile von ... Wenn ich richtig informiert bin vom alten Kühltürm klein.
00:07:21: oder ist das falsch?
00:07:22: Was da hinten an Stahlgestern noch steht.
00:07:25: Ja, wenn man sobald man das Gelände über ein großes Werkstor beschreitet und sich linkerhand Richtung Norden wendet läuft man auf der Weißen Straße entlang und kommt ganz schnell auch zu diesen vier Kühltürmen.
00:07:41: Zu Betriebszeiten waren die mit Holz verkleidet und hatten die Aufgabe, also Wasser was in dem Prozess hitz war wieder abzukühlen über Verrieselung.
00:07:50: Wir haben eine solche Verriesellungsanlage rekonstruiert damals im Rahmen der Sanierung dieser Kühltürm-Tassen.
00:07:58: wir haben da jetzt Fische drin und eben der gesamte Anlage ist begehbar weil Sie ist Bestandteil eines Regenwassertrennkonzepts, was wir hier am Standort realisiert haben.
00:08:10: Also wir haben alles aus an Dachflächen und versiegelten Flächen nicht auf der Anlage ist und auch noch den Kokereipark an sich also insgesamt hundertsechzigtausend Quadratmeter versiegelte Flächen an ein Regenwasser-Trendsystem angeschlossen.
00:08:26: Und das wird alles zentral in diesen Kühltürm gesammelt und dann über einen Kanal der Endschirr zugeführt Und da kann man aber wirklich wunderschöne Fische auch drin sehen.
00:08:36: Ja, die können füttern und einfach den Tag genießen.
00:08:41: also zu Betriebszeiten gab es diese Zugänglichkeit nicht oder eben nur sehr eingeschränkt.
00:08:46: Also du gehst auch wirklich in diese Aufgabe auf, weil du strahlst gerade vor Energie.
00:08:51: Wenn du darüber berichtest was hier alles zu sehen und zum Staunen ist.
00:08:54: Ich glaube
00:08:55: das ist schon auch ein Teil der Motivation die auch meine Kolleginnen und Kollegen mit mir teilen also... Die Stiftungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind alle, die brennen alle für dieses Thema.
00:09:08: Weil es einfach so viel Potenzial hat also diese Gebäude in neue Nutzung zu bringen und sich zu überlegen was kann man damit machen?
00:09:17: Darauf
00:09:17: kommen wir jetzt gleich!
00:09:18: Also man hat aber eine sehr große... Aura hier, also nicht man selber sondern die ganze Fläche.
00:09:25: Die Gebäude strahlen irgendwas aus.
00:09:27: Irgendwas macht das mit einem wenn man hier ist.
00:09:29: Also das ist zumindest mein Gefühl als wir hier angekommen sind und sehr angenehm muss ich sagen Dann ist die Aufgabe ja jetzt auch ein solches Gelände und ein solches Denkmal zu erhalten Und nicht nur als Museum Sondern ihr habt euch ja entschieden dass zu einem lebendigen Erlebnisort zu machen.
00:09:45: Berichte mal darüber, also wie hat diese Transformation stattgefunden und wo geht es hin?
00:09:50: Ich hab nachher noch so ein paar Stichpunkte oder Fragen auch in Richtung Gartenschau.
00:09:54: vielleicht können wir darüber auch noch zwei drei Sätze verlieren.
00:09:57: aber Wie startet eine Transformation?
00:09:59: Wie ist so'n Projekt die?
00:10:00: kann man uns was vorstellen?
00:10:03: Ja wenn man jetzt die Zeitmaschine hätte müsste man zurückspulen in das Jahr nineteen sieben neunzig als ich hier angefangen habe auf der Kokerei Hansa.
00:10:15: In der Regel ist es so, dass die Anlagen in der Eigentum über Namen damals waren.
00:10:23: Viele Gebäude waren einsturzgefährdet und die Dächter schadhaft, die Fenster beschädigten.
00:10:30: Die Straßen hatten keinen ordentlichen Belag mehr ...
00:10:34: Lackt das daran, dass sie Lärk standen?
00:10:37: Ja,
00:10:37: in der Regel war er auch lange bereit.
00:10:40: bevor die Anlage dann letztendlich stillgelegt wurde, stand ja das Stilllegungsdatum fest.
00:10:46: Und man hat da natürlich auch nicht mehr ... Das ist ganz normal!
00:10:49: Also nicht mehr so einen hohen Pflegestandard in den letzten Jahren irgendwie aufrecht erhalten.
00:10:55: und die Stilllegung hier war also im Dezember two-neunzig und bis die Industrieingangsstiftungen erst mal hier ihre Geschäftsstelle eingerichtet hat, vergingen fünf Jahre und Stillstandsbetrieb.
00:11:09: Und das hat dann schon eine Menge mit so Beuden gemacht.
00:11:12: also erstaunlich viel und natürlich die Instandhaltung wie gesagt der Vorjahre nicht mehr ganz so... Man kann sagen es ist uns mittlerweile gelungen um die siebzig-fünfzig Prozent der Denkmalsubstanz tatsächlich sukzessive auch an Dach und Fach zu sichern, zu sammieren und neue Nutzungen in die Hallen reinzubringen.
00:11:38: Und das war ein weiter Weg aus einem sehr langen Atem und gibt natürlich dann auch viele, viele Akteure, die einzubinden waren und sind also jetzt aufzuzählen.
00:11:53: Also es sind natürlich Fachleute, Fachbehörden, Äntter... angefangen von also Kommune und Bergbehörden, aber jeweils auch Projektbezogen sehr komplexe Abstimmungsprozesse.
00:12:07: Ganz klar!
00:12:08: Und insbesondere auch im Hinblick auf die Finanzierungserfordernisse.
00:12:14: Ich stelle mir vor dass auch eine Herausforderung die neue Nutzung ist.
00:12:18: Also man kann ja nicht im Grunde eins zu eins alles wieder umsetzen und dann in Neue Nutzungen reinmachen.
00:12:23: ich denke jetzt als Laie an das Thema Brandschutz Parkplätze, Emissionen.
00:12:28: Keine Ahnung was da alles drauf kommt aber das kommt ja dann wenn man ein neues Nutzungskonzept noch dazu?
00:12:33: Ja natürlich bauen in Bestand ist glaube ich zum einen sehr sehr sinnvoll.
00:12:38: wenn man also auch mittlerweile gibt es ja Berechnungen ökologische Bilanz Rechnungen also CO² Fußabdrücke Also glaubt die Erkenntnis ist in unseren Zeiten also schon auch wissenschaftlich belegbar dass es mitunter ganz großen Sinn macht, eben statt abzureißen und komplett neu zu bauen.
00:13:02: Also Bestandsgebäude behutsam umzunutzen und was dabei passiert ist natürlich immer auch an sich annähern von allen Seiten.
00:13:11: es gibt für diese Gebäudeumnutzungen in der Regel keine Blaupausen sondern das ist immer ein Findersprozess der sehr herausfordernd ist und auch den Fachfirmeinwes im Abverlangten.
00:13:26: Und dann jetzt die Transformation zum lebendigen Erlebnisort.
00:13:30: Also wir haben hier drei Veranstaltungen auf diesem Gelände, aber wenn du mal über den lebendigem Erlebnesort jetzt so wie er jetzt ist und so wie du jetzt die Kokorei Hansaerlebs-Malberichtes, wie nimmst du das jetzt wahr?
00:13:43: Was is' das jetzt für dich?
00:13:45: Nicht noch für dich sondern was ist das jetzt hier?
00:13:47: Ja es ist tatsächlich immer noch... Das war's von Anfang an eine ganz große Potenzialfläche also fertig ist noch nicht.
00:13:55: Es ist auf dem Weg, es ist im Wandel und immer noch in Transformation.
00:14:02: Was ganz wichtig dabei war und ist die Einladung an die Menschen auszusprechen diesen Ort auch wahrzunehmen das Tor auf zu machen.
00:14:10: Das war von Anfang an eben mal so ein Initialmoment dieses Tor, dieses rote Tor am Eingang gegenüber der Kompessorenhalle wirklich zu öffnen und zu sagen wir laden euch ein.
00:14:21: Ihr Benachbarschaft kommt vorbei.
00:14:23: Wir machen hier nicht close shop, indem wir Gebäuden so umnutzen dass es dann eine geschlossene Tür bedeutet.
00:14:31: Sondern wir sprechen Einladungen aktiv aus und haben uns auch stolz darauf also mit den Akteuren im Stadtteil Dortmund-Hookade, in der Nordwesten vernetzt Ja, mit der Gustav Heinemann Gesamtschule beispielsweise über zwanzig Jahre kooperieren.
00:14:50: Die waren jetzt am Sonntag am Tag des offenen Denkballs wieder Partner hier.
00:14:55: also ich erwähne das weil das ist sozusagen das Fundament diese nachbarschaftliche Einladung und der erste Schritt der Öffnung.
00:15:05: was dann nicht verbunden ist eben auch dass man das Wissen teilt, also dass man sagt warum machen wir das hier.
00:15:13: Also was ist es für ein Denkmal?
00:15:15: Warum ist es wertvoll und wichtig?
00:15:17: Und... Das ist so.
00:15:19: dieses Thema die Bedeutung der Kokerei auch im Rahmen unserer Vermittlungsarbeit mit Führungen und auch Publikationen und Social Media und wie auch immer an Mann und Frau und Mann bringen.
00:15:35: Das Ganze ist natürlich sehr teuer im Umbau zumindest.
00:15:40: Und du hast ja gerade schon angesprochen, das muss auch finanziert werden.
00:15:43: jetzt ist eure Stiftung dafür wahrscheinlich auch federführend verantwortlich.
00:15:47: wie finanziet sich sowas?
00:15:49: Ja das ist recht komplex.
00:15:50: also die Industrieingemars-Stiftung hat zum einen eigene Erträger ein eigenes Stiftungsvermögen und also weitaus bedeutsamer im Himmel auf Projektförderungen sind sind die städtebau Fördermittel des Landes und des Bundes.
00:16:04: wir sind also Fördermeitelempfängerin Und insofern auch quasi Sanierungsträgerinnen, indem wir wenn wir so ein Projekt wie jetzt hier die Umnutzung der Gastiefkühlanlage angehen.
00:16:15: Dann geht das ohne eine solche öffentliche Förderung aus Städtebauffördermitteln nicht.
00:16:21: und wenn man heute oder in den nächsten Tagen das Gelände betritt zum Fettfestival dann hat man ja das große Vergnügen also all unsere Perlen hier auch betreten zu dürfen.
00:16:32: Das heißt die Gastifkühleanlage ist offen Das Salzlager ist offen, die Kompassorenhalle ist offen.
00:16:40: Die Waschkaue ist offen.
00:16:41: also das ist ja ganz wichtig dass man überall rein kann und diese tollen Räume auch wahrnehmen kann.
00:16:47: und alle diese genannten Projekte wären ohne eine Förderung aus Städtebaufördermitteln nicht zudem geworden.
00:16:55: was sie jetzt sind Hier in der Gastiefgernlage kommt noch hinzu, dass eben das private Investment von DINNER & CO dazu beigetragen hat.
00:17:06: Das Interieur und das gesamte Innenleben, dass dieser Raum funktioniert ist durch das Investment von dINNER AND CO.
00:17:13: Also auch hier wieder so ein Zusammenspiel von öffentlicher und privater Investitionen wobei unsere Stiftung auch eine Stiftungen privaten Rechts ist aber als Fördermittelempfängerinnen quasi diese Aufgabe Sanierungsträger erfüllt.
00:17:31: Auch der Regionalverband Rur gibt Mittel für die Grundsicherung und Instandhaltung und Grunpflege, der Kokrei Hansa.
00:17:41: Das ist auch eine bedeutsame wichtige Unterstützung für uns Und insofern haben wir unsere verschiedenen Budgets also sowohl diese projektbezogene Förderungen aber auch die Lasten Alltäglichen Pflegeaufwand hier entstehen werden auf mehreren Schultern verteilt.
00:18:00: und eine starke Schulter dabei ist eben auch ein Zuschuss der RAG-Stiftung, die quasi so in die Rolle unserer zweiten Gründungsmutter dann jetzt auch diese Verantwortung mit übernimmt.
00:18:13: Kommen wir nochmal zu dem lebendigen Erlebnisort.
00:18:16: Wir haben auf der einen Seite Veranstaltung da müssen wir gleich noch zwei drei Sitze verlieren.
00:18:20: Auf der anderen Seite Habt ihr dieses Objekt aber schon auch täglich zum Leben erweckt?
00:18:26: Also das ist gerade erwähnt.
00:18:27: Hier gibt es Gastronomie, hier kann man täglich hinkommen.
00:18:31: Bis auf Montags, da haben wir mal ... Okay!
00:18:34: Ja genau... Aber jetzt ist ja fast täglich und die Kokerei Hansa ist tatsächlich das ganze Jahr über offen.
00:18:44: Das ist sowohl Rommers als auch Winters.
00:18:47: Ist ein Infopunkt da wo man sich gut beraten lassen kann.
00:18:51: Die Gastronomie ist auch ganzjährig geöffnet.
00:18:56: Aber das sind ja eine besondere Gastronomie, ne?
00:18:58: Also die kulinadischen Grundlagen hier sind ja nicht irgendwie Null Acht Fünfzehn.
00:19:03: Vielleicht
00:19:04: nüftest
00:19:05: du da mal ein kleines Geheimnis noch.
00:19:06: Und es passt wirklich hervorragend weil auch dieser Raum ja nicht Null acht Fünfzen ist.
00:19:11: und wenn wir hier so sitzen die Sonne scheint Es ist ein heller Raum, also ein hoher Raum.
00:19:17: Wirklich diese industrielle Charme durch hochformatigen Sprossenfenster, diese funktionale modernen Architektur der neunzelzwanziger Jahre.
00:19:26: Die ist sehr reizvoll!
00:19:27: Das stimmt.
00:19:27: und es geht über zwei Ebenen.
00:19:29: auf der oberen Ebene hat Dinner & Co unser Pechter ein das Bistro-Butterraum etabliert mit einer wunderbaren also finde ich Möblierung mit hohen Hochständigen Bäumen.
00:19:43: Sehr gut strukturiert und da gibt's ein ganz leckeres Speisenangebot sowohl Frühstück, Mittag war es auch Kaffekuchen.
00:19:52: Richtig lecker bin ich relativ häufig und ganz besonders im Untergeschoss.
00:19:59: Aber jetzt weiß man wo man dich trifft wenn man mal anliegen
00:20:02: hat?
00:20:03: Ja gerne!
00:20:05: Ich bin sehr froh hier in der Mittagspause dann mal wirklich so ein Break zu machen was dann auch mit benutzen zu dürfen und zu denken doch war doch nicht so verkehrt das alles stehen zu lassen.
00:20:18: Und im Untergeschoss ist wirklich was ein ganz besonderes hier gelungen.
00:20:24: Also großes Kompliment an Dinner und Kuh, aber auch an die Truppe um den Sternekoch Pierre Beckerlingen der in Jahr vierzehnzig erstmals den Michelin Stern hier erkocht hat mit seinem Team und ihn diesem Jahr erfolgreich verteidigen konnte Das schwarzen Gold, super Restaurant.
00:20:47: Ein Stern und ich hatte das Vergnügen dann tatsächlich auch selber schon zweitere einmal und war immer absolut begeistert und ganz toll also sehr speziell sehr individuell.
00:21:02: man kommt hautnah nicht hautnah aber man kommt sehr stark in Kontakt mit den Köchen die wirklich dann auch erzählen und erklären wie sie es gemacht haben, was da auf dem Teller ist und auch hier unten ein ganz tolles Raumkonzept mit einer wie ich punktuell beleuchtet.
00:21:21: Alles voll schwarz.
00:21:23: das ist das Farbkonzept.
00:21:25: also das Interieur ist super.
00:21:27: Also Dinner & Co kriegt natürlich auch hier einen besonderen Spagatin weil wir haben auf der einen Seite das High End Produkt also mit Michelin Stern.
00:21:36: wenn man aber auf die Karte guckt kann man auch Currywurst entdecken Und das fand ich als Ruhrgebieter, eingefleischte Ruhgebietler faszinierend.
00:21:44: Dass man in einem solchen Restaurant tatsächlich auch die... Also, da tatsächlich solche Gerichte dann zeigt und wahrscheinlich auch noch besonders zubereite.
00:21:52: Das ist natürlich eine Herausforderung dieses Wahnsinniges.
00:21:55: Das reizt natürlich sofort hierherzukommen!
00:21:57: Ja das ist echt klasse.
00:21:58: und wir haben dann auch nachgefragt gibt es nicht so spezielle Wörter auf der Kokerei?
00:22:04: Also ja klar gibt's das wie im Bergbau auch auf Kokereien Spezialwörter also Berufsbezeichnungen.
00:22:11: Der Einfeger wurde dann sofort für so ein Cocktail übernommen... Das war derjenige Koker, also man nannte die Kokereiarbeiter.
00:22:22: Es waren zu Spitzenzeiten so rund knapp tausend Menschen hier tätig.
00:22:26: Schließlich Männer im Kokereibetrieb soweit ich weiß und der Einfeger hatte den Job auf der Koks Ofen Decke daneben gefallene Kohle einzufegen in den Ofen in dieses Füllloch.
00:22:39: ja Was macht denn der Cocktail dann?
00:22:41: Also was passiert, wenn man den... Ja das sollten
00:22:43: wir mal ausprobieren.
00:22:44: Das muss kann man nur im Selbstversuch testen.
00:22:47: Kann ich jetzt nicht beschreiben.
00:22:50: Definitiv!
00:22:52: Wir haben ja unser Studio direkt neben euch hier.
00:22:54: Wir sind im Gewerbegebiet Hansa-Dreckt in der Rowedersstraße und ich werde mit dem Einfeger definitiv merken, da freue ich mich schon drauf.
00:23:04: Das finde ich
00:23:05: schön.
00:23:07: Ja Ursula, wir haben noch zwei Themen die wir unseren Hörer schulden.
00:23:10: Das eine ist die jetzigen Veranstaltung hier.
00:23:12: Wir sind gerade auf drei Veranstaltungen Die Vaudot über die wir jetzt auch schon mehrere Folgen hatten Die Fett und die Conference Alles drei gleichzeitig Auf Eurer Kokerei.
00:23:26: Wie nehmst du das wahr?
00:23:27: Und was ist das für... Soll man auch ein Gefühl wenn man jetzt verantwortlich ist dafür dass diese Kokerei so stehen und jetzt so viel hier passiert?
00:23:36: Es ist tatsächlich jedes Mal so, dass es mir ein bisschen das Herz aufgeht.
00:23:42: Also es klingt jetzt ein bisschen kitschig ist aber soweit.
00:23:45: also da spreche ich als auch wieder für meine Kolleginnen und Kollegen weil wir uns über Jahre Jahrzehnte wenn man's nennt hier angestrengt haben die Sachen voranzubringen.
00:23:58: Und wenn man nach Abschluss eines Gebäudesanierungen-Umnutzungsprojekts dann wirklich die Tür aufmacht und sieht Das funktioniert.
00:24:06: Es ist tatsächlich so, dass dieses Salzlager als Veranstaltungshalle funktioniert und sehr gut funktioniert und das die Menschen auch kommen und sie interessiert sind, dass alles so klappt wie man sich das gewünscht oder gedacht hat.
00:24:21: Und das ist großartig!
00:24:23: Und jetzt im Rahmen dieses Festivals bin ich auch wirklich sehr dankbar, Sacha Nies, auch als Ideengeber den Hau'n
00:24:32: Co.,
00:24:33: die Divo Do, die Wirtschaftsförderung und das Theater Dortmund.
00:24:38: Also dass sie sich als unsere Partner wirklich an die Spitze der Bewegungen gestellt haben und dieses tolle Programm gemeinsam auf die Beine gestellt haben.
00:24:49: Und dann eben ganz andere oder neue Zielgruppen diese Kokerei wahrnehmen.
00:24:56: Wenn wir diese international ausgerichtete Konferenz, jetzt im Salzlager gerade parallel hier wissen mit ich weiß nicht wie vielen hundert Gästen aus aller Welt dann ist das eine Dimension.
00:25:10: Das war noch nicht ganz so häufig hier und das ist ne neue Kategorie.
00:25:16: auch adressiert auch schon wieder ein bisschen auf das nächste Jahr, zwanzig siebenzwanzig da gibt es ja auch noch was.
00:25:23: Da gibts die Gartenschau Die hat ja das Adjektiv Internationale Garten.
00:25:27: Hast du
00:25:27: jetzt gerade meine Überleitung übernommen?
00:25:29: Danke schön!
00:25:30: Ja, also das zahlt auch schon darauf ein und ich glaube es ist aber auch gerechtfertigt weil wir hier im Ruhrgebiet In diesem internationalen Vergleich, also was sind die touristischen Destination einfach auch ein Pfund mit der Industriekultur?
00:25:47: Ein Pfund haben.
00:25:48: Also was weltweit einzigartig ist, was in dieser Dichte und Größenordnung also nirgendwo auf der Welt wahrnehmbarist.
00:25:57: Die EGAR-Spannzig-Sevenzwanzig steht hier.
00:26:01: Also genau da laufen alle Vorbereitungen dazu.
00:26:03: wenn man rausgeht und sich so ein bisschen von dem Veranstaltungsgelände wegdreht zur Offenen Seite sieht man auch, was da gerade an Bauarbeiten passiert.
00:26:14: Jetzt sind wir sehr gespannt!
00:26:15: Was haben wir hier auf der IGA-Kokerei?
00:26:21: Diese offene Seite befindet sich im Norden.
00:26:24: Das ist die Brachfläche ehemalige, die nach Abbruch von Teilen der Kokerei damals übrig geblieben ist und jetzt eine ganz große Potenzialfläche geworden ist.
00:26:37: von der Stadt Dortmund als neuen Freizeit-Grünbereich entwickelt wird.
00:26:43: Eine ganz neue städtebauliche Qualität wird jetzt um diese Kukerei herum gebaut, die beinhaltet diesen grünen Freizeittark mit Spielflächen ein Bewegungsgarten eine Wolkenskulptur, die auch als Spielgerät bekletterbar sein wird.
00:27:03: Der Kokereipark beinhaltet einen Brückenschlag auf den Deusenberg.
00:27:08: Das ist eine ehemalige schon lange begrünte Mülldeponie, die auch schon als Freizeitarial erschlossen ist dahinter der Stadtteil Deusend.
00:27:17: Beide Stadtteile werden quasi jetzt über diesen Brückenschlag erstmals verbunden.
00:27:21: Es gibt ein Radwegeanbindung es gibt ein Übergangsbereich zwischen Kokerei und Park in Form eines Brückenplatzes Insofern für danach, also während der IGA aber auch danach eben eine städtebauliche Bereicherung hier in Dortmunder Nordwesten.
00:27:42: Zur IGA wird die Kokerei Handwerder das Industrie-Denkmal bestandteil dieses Dortmunter Zukunftsgartens sein.
00:27:50: Der beinhaltet ... Also das Industri-Denkmal... Das beinhaltet den Kokereipark unten Teil des Deusenbergs, der ja mit dem Brückenschlag dann auch dazu verbunden wird.
00:28:01: Und all das wird eintrittspflichtig sein.
00:28:03: Es ist einer von drei eintrittspfichtigen Zukunftskärten im Ruhrgebiet, daneben es noch in Gelsenkirchen und in Duisburg sind noch Zukunftsgärte, genauso wie die der Dortmunder Zukunftskarten eben auch eintrettspfrichtig sind.
00:28:21: Was die Kokerei dazu leistet, In der Kombination, so sagt es zumindest die Geschäftsführer der IGA, der Herr Fahr ist immer wieder auch, nehmt das ja vor.
00:28:35: Das Besondere an dieser internationalen Gartenschau ist dass in allen Orten eben auf ehemaligen Montan industriell genutzten Flächen stattfindet oder diese mittein bindet und so ist hier die Kokerei Die Zuiger, das ist unser Ziel.
00:28:55: Also für alle Baumaßnahmen im Kokereipark ist die Stadt Dortmund zuständig und für die Maßnahmen hier auf der Fläche ist die Industriedenkmalstiftung zuständig.
00:29:06: Und zwar mit dem Ziel, alle Gebäude zugänglich
00:29:10: zu haben.
00:29:12: zur IGA und darüber hinaus ein Wegesystem mit vier Möglichkeiten, also vier Wegesollen zu IGA über diese Kokerei führen und die sozusagen erschließen.
00:29:23: Und alle enden dann im Kokereipark, also die Menschen kommen im Süden an.
00:29:29: An der Lindbergstraße wird gerade jetzt auch ein neuer Haupteingang nach den Plänen des Landschaftsarchitekturbüros BBZ aus Berlin errichtet.
00:29:39: Da gibt es das Ankommen, das Publikum, EGA-Publikum wird geschattelt mit Bussen dann an diesen neuen Parkplatz herausgelassen und von dort aus hat der Gast die Möglichkeit, also vier Wege über die Kokerei zu nehmen.
00:29:54: Das ist die schwarze Straße, die weiße Straße und darüber hinaus aber auch noch zwei Erlebnis-Pfade, die wir anbieten.
00:30:02: Und dafür machen wir gerade eine Menge.
00:30:04: Also dass diese Pfade, diese Erlebnispfade sicher sind das zum einen der Fahrt dem Weg der Kohle folgt.
00:30:14: Über Bandbrücken geht es über dreißig Meter hoch im Kohlentürme.
00:30:19: Also man kommt dann über diese Bandbrücke erst in den Sortenturm.
00:30:23: Im Inneren gibt es Bunker, Kohlebunker in denen die Kohlen lagerten.
00:30:28: Dann geht man über eine Becherwerksbrücke.
00:30:32: Dann kommt man an einen Kohlenturm von dort aus bei einem Begehbahntrichter auf die Fuchsofendecke wo in Teilen auch ein Industriewald gewachsen ist und durch diesen Wald.
00:30:44: heute wurden Baumaßnahmen.
00:30:46: parallel zu diesem Festival müssen wir weiter bauen, um fertig zu werden.
00:30:50: Deswegen hört man hier so ein bisschen Lärm abgetan
00:30:54: und
00:30:54: heute wurde auch schweres Gerät auf dieser Seite da aufgefahren weil der Erlebnisfahrt auf der Ofendecke gerade noch mit einem Stahlkorsett auf ein paar Meter gesichert wird.
00:31:07: also das heißt Wir haben noch eine Menge zu tun dass es dieser Eine-Erlebnis war.
00:31:11: Der andere Erlebnispfad ist der Industriewaldweg Weil zwischen schwarzer Seite und weißer Seite hat sich ein Wald entwickelt seit stehenlegung, seit zwei neunzig.
00:31:25: Bis heute sind da hochständig also fünf sechs Meter hohe Bäume gewachsen Birken und Pappeln Und das kommen auch schon erste Eichen.
00:31:36: Das heißt es wird wirklich Wald.
00:31:38: und diesen Weg Also diesen Bereich erschließen wir über einen sicheren Waldweg auf einem Gleis, auf einer Achse mit ganz vielen Ausblicken und unglaublich spannenden Perspektiven.
00:31:54: Man geht zum Teil durch schattigen Wald, man geht unter der Sieberei her Und man erkundet diese Anlage und geht so ein bisschen in dieses Eingeweide.
00:32:06: Ich bin da immer völlig begeistert,
00:32:08: wenn ich... Das kannst du nicht verbergen!
00:32:12: Am Ende kommt man hier im Norden raus, also nämlich Vis-à-Vis der Gastronomie Butterraum an der Lehrwerkstadt den kurzen Weg bis zum Kokereipark auch noch.
00:32:24: Also man braucht, wenn man die IGA besucht im nächsten Jahr, man braucht glaube ich gut unter zwei Stunden kommt man hier auf keinen Fall weg.
00:32:34: also man hat denke ich ganz viel Anlass hier einen ganzen Tag oder nochmal zu kommen, ganz viel Zeit zu verbringen.
00:32:41: Ursula, wenn du einen Wunsch frei hättest bezogen auf die Kokerei und du hattest alle finanziellen Mittel, die du brauchst Was wäre das?
00:32:52: Was wär das Projekt, was du hier noch um angehen wolltest?
00:32:59: Für jedes einzelne Gebäude, was wir auf der Anlage haben gibt es noch grobe Vision und Vorstellungen.
00:33:09: Das ist wie so ein Puzzlestückchen.
00:33:11: Eins fühlt sich zum anderen.
00:33:13: Ich glaube, dass es dieses Zusammenwirken... Und ich habe eigentlich den größten Wunsch, dass immer wieder mutige Menschen gibt, die mit ihren Ideen... Was will ich jetzt nämlich gar nicht sagen?
00:33:29: Dass ich immer die einzigstbeste Idee habe.
00:33:31: Sondern jede Zeit hat ihre Ideen und das wünsche ich mir, dass es auch wenn ich irgendwann nicht mal hier arbeite, immer noch wieder Menschen gibt die so mutig sind dann neue Ideen zu entwickeln und die richtigen Ideen finden.
00:33:47: Und richtig und falsch ist natürlich schwierig aber richtig wäre in jedem Fall die Menschen mitzunehmen.
00:33:53: Und in dem Sinne freue ich mich jetzt auch schon, wenn wir im nächsten Jahr fertig werden mit der Sanierung und Umnutzung des Schalthauses hier an der Mche Allee.
00:34:03: Da werden wir nämlich einen Jugendzentrum vorbereiten das dann von der Stadt Dortmund betrieben wird.
00:34:12: Ich wünsche mir dass diese Projektideen eben in die Richtung gehen junge Menschen zu stützen weiter zu fördern und ich glaube, das ist eine ganz wichtige Aufgabe.
00:34:25: Dass wir gemeinsam daran mitwirken... also dass wir alle zusammen daran wirken, dass diese Kokerei eben gesellschaftliche Relevanz auch in Zukunft hat.
00:34:37: Klar, eine wirtschaftlich aber auch eine gesellschaftlichen Relevance für die Menschen, die hier leben und die sie nutzen.
00:34:45: Wenn wir einen letzten Punkt noch Denn hier in der Veranstaltung oder den Veranstaltungen geht es ja auch viel um KI.
00:34:54: In einer Zukunftsversion kannst du dir vorstellen, dass die KI hier die Führung übernimmt?
00:35:03: Ja das ist bestimmt auch ein ganz interessantes Angebot und ein zusätzliches Angebot was unbestritten ein tolles Erlebnis ist wenn man mit einem der noch lebenden Menschen unterwegs sein darf, die hier auf der Kokerei gearbeitet haben.
00:35:23: Die Himalinen-Koka, die tatsächlich so viel zu erzählen wissen was nirgendwo steht und was ja dann auch so authentisch rüber kommt dass man es nicht kann das gar nicht wenn man das nicht erlebt hat.
00:35:38: Also, wenn dann einer erzählt, dass der war ein erster Arbeitstag, der hier aussah oder was der Kumpel da oben auf der Kupfendecke, dass er seinen Teppich ausgebreitet hat und dann gebetet hat, sein Gebet gesprochen hat... Das sind so Sachen!
00:35:54: Oder jemand hat einen Hähnchen an die Druckmaschinenstange schraubt Das Essen auf der blühenden Ofendecke zubereitet.
00:36:02: Also das sind so Sachen, die kann man ja nicht... also da kann KI vielleicht was draus machen und ich bin auch ganz offen sehe das als zusätzliches Angebot, als interessante Anregung dass man über KI dann zu versuchen, warum nicht?
00:36:18: Also da verrate ich jetzt ein kleines Geheimnis.
00:36:20: Wir hatten mit eurem Haus darüber tatsächlich mal gesprochen und zwar das Externalisieren dieser genau dieses Fachwissens.
00:36:25: also du überträgst sozusagen das Fachwissen in eine KI und kapselst das so, dass auch nur dieses Fach Wissen da ist und der auch noch in der Art der Tonation so spricht wie er selber gesprochen hat, so mit der gleichen Stimme und dass der die Führung machen kann.
00:36:39: Das wäre vielleicht einen Ein Gedanke, ein Gedanken, den wir vielleicht mal verfolgen können.
00:36:46: Ja machen wir.
00:36:48: Ursula herzlichen Dank.
00:36:50: ehrlich gesagt könnte ich noch eine Stunde jetzt hier mit dir reden.
00:36:52: also bekommen ganz viele Fragen und ganz viele Eindrücke noch.
00:36:55: die Zeit für die Podcast Episode ist etwas begrenzt.
00:36:59: deswegen darf ich dir herzlich danken dafür dass wir so einen Einblick bekommen unseren spannenden Einblick und vor allen Dingen so ein Energie geladen Einblick bekommt.
00:37:05: also du hast ich glaube unsere Zuhörer mich auf jeden Fall sehr tief mitgenommen.
00:37:10: Ich werde auf jeden Fall die Frühstücken kommen und ich werde den Cocktail probieren.
00:37:14: Also wir wünschen euch hier erst mal noch eine ganz hervorragende Woche, noch eine Veranstaltung.
00:37:19: Und wie bei jeder Episode gehört das letzte Wort dem Gast Ursula?
00:37:25: Ja vielen Dank!
00:37:26: Hat mir auch große Freude gemacht.
00:37:28: und das letzte Worte heißt kommt wieder.
00:37:32: also weil die Kokerei verträgt viele Menschen und braucht auch viele Menschen kommt einfach wieder.
00:37:39: Herzlichen Dank!
00:37:40: Danke.
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